Spam-Mails erkennen – so schützen Sie sich vor Betrug
- Julia Kreibich
- 13. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Ein einfacher Trick, den jeder kennen sollte
Fast jeder bekommt sie: E-Mails, die angeblich von der Bank, von PayPal, Amazon oder sogar von der Krankenkasse kommen. Oft steht darin: „Ihr Konto wurde gesperrt“ oder „Bitte bestätigen Sie Ihre Daten“.
⚠️ Viele dieser Nachrichten sind Betrugsversuche (man nennt sie „Spam“ oder „Phishing“).
Die gute Nachricht:👉 Man kann sie oft sehr leicht entlarven, ohne etwas anzuklicken.
Der wichtigste Grundsatz zuerst
Klicken Sie niemals auf Links in verdächtigen E-Mails. Auch keine Anhänge öffnen.
Stattdessen: erst prüfen, dann handeln.
Der einfachste Trick:
Mit der Maus über den Absender fahren – ohne zu klicken
Das ist einer der wichtigsten und einfachsten Tipps überhaupt.
So geht’s:
Öffnen Sie die E-Mail (das ist erlaubt)
Fahren Sie mit der Maus über den Namen des Absenders
Nicht klicken!
Nach einem Moment erscheint ein kleines Fenster oder Textfeld
Dort sehen Sie die echte E-Mail-Adresse des Absenders.
Woran erkennt man eine Spam-Mail?
Ein Beispiel:
In der E-Mail steht:
Absender: PayPal Kundenservice
Wenn Sie mit der Maus darüber fahren, sehen Sie:
👉 Das ist Betrug. Echte Firmen haben klare, saubere E-Mail-Adressen, zum Beispiel:
Weitere Warnzeichen für Spam-Mails
Seien Sie besonders vorsichtig, wenn:
Druck gemacht wird („Sofort handeln!“)
mit Sperrung oder Geldverlust gedroht wird
Sie zur Eingabe von Passwörtern aufgefordert werden
Rechtschreibfehler im Text sind
Sie persönlich nicht mit Namen angesprochen werden
👉 Seriöse Firmen schreiben Sie nicht unter Druck an.
Was tun, wenn Sie unsicher sind?
Löschen Sie die E-Mail
Oder markieren Sie sie als Spam
Öffnen Sie im Zweifel die Webseite der Firma manuell (nicht über den Link in der Mail)
Zum Beispiel:
Wichtig zu wissen
Ihre Bank, Ihre Krankenkasse oder ein Online-Shop:
fragt niemals per E-Mail nach Passwörtern
verlangt keine „Bestätigung innerhalb von 24 Stunden“
Fazit
Ein kleiner Handgriff schützt vor großem Ärger:
👉 Mit der Maus über den Absender fahren – ohne zu klicken.
Wenn die Adresse merkwürdig aussieht: E-Mail löschen.
💬 Haben Sie Fragen oder Themenwünsche? Schreiben Sie diese gern in die Kommentare.
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Wenn Sie möchten, kann ich als Nächstes z. B. schreiben:
„Was tun, wenn man doch auf einen Link geklickt hat?“
„Spam auf dem Handy erkennen“



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